Bete und arbeite. Benediktinerabtei Ottobeuren

Bete und arbeite

bete und arbeite

In diesem Ausspruch — jedenfalls wenn er vollständig betrachtet wird — steckt allerdings auch noch die Forderung, sich mit Literatur oder zumindest mit dem geschriebenen Wort zu befassen. Für einen Rechtgläubigen womöglich nicht gerade der kulinarisch korrekte Abschluss eines Tages im Kloster. Jahrhunderts: Fachkräftemangel, längere Lebensarbeitszeit durch den demografischen Wandel, höhere Mobilität. In ihm zeigt sich die spirituelle Grundhaltung benediktinischer Gemeinschaften. Aufgang und Untergang der Sonne bestimmen die Tag- und Nachtzeiten. Das Urmodel einer Work-Life-Balance findet man schon in den ersten Klöstern des Christentums, allerdings nicht so ganz ausgewogen.

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Ora et labora

bete und arbeite

Ihren Lebensunterhalt bestreiten die Brüder durch eine landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, die sie 1964 gemeinsam mit fünf Familien gründeten. Dafür bieten die festen Regeln und Abläufe im Kloster einen Rahmen, den man sich selbst im beruflichen und privaten Alltag nicht mehr geben kann. Eine Reform, die erfolgreich ist, schleift sich allmählich ab. Nachdem er mit Elternhaus und Gesellschaft gebrochen hatte, lebte der damals 25-jährige Franziskus zunächst zurückgezogen als Eremit und kümmerte sich um den Aufbau verfallener Kirchen in Assisi. »Ich will nicht in den Städten verweilen, sondern lieber in verlassenen und unbewohnten Gegenden«, entschied , der Gründer des Prämonstratenserordens, ähnlich wie schon einmal 700 Jahre zuvor der heilige Hieronymus. Dann ist jeder eingeladen, zum Kreuz zu kommen und die Stirn auf das Holz zu legen. Hinunter an den Main-Donau-Kanal oder hinauf zum Klostergut jenseits des Hügels.

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Ora et labora (Spruch)

bete und arbeite

Der Massenbetrieb der Großklöster, das herrscherliche Auftreten der Äbte, die Pracht der Klosterbauten musste die nach eremitischer und Einkehr wecken. Im Jahr 529 verfasste der Ordensgründer Benedikt von Nursia ein Klosterregularium, das als Regula Benedicti Benediktsregel bezeichnet wird, und als Grundlage des Ordens der Benediktiner gilt. Sie haben in Krisengebieten der Welt kleine Zellen gegründet, in denen sie für Frieden und Aussöhnung beten und arbeiten. In dieser Schrift bündelte Benedikt zahlreiche Regeln, die den Alltag und das Leben im Orden klären sollten. Franziskus selbst hatte sich zeitlebens schwer getan, seine Brüder an eine feste Regel und Ordnung zu binden.

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„Bete und arbeite und lies“

bete und arbeite

Der Vater sorgt für Seine Kinder. Weltentsagung und gemeinschaftliches Leben im Geiste der Apostel sind die Säulen des monastischen Selbstverständnisses, die das abendländische Mönchtum durch seine trugen. Dass Benedikt einmal zur Leitfigur des lateinischen Mönchtums schlechthin werden sollte, war weder von ihm selbst beabsichtigt noch zu seinen Lebzeiten absehbar. Die drei Jugendgruppen fanden sich ungezwungen zusammen, und es begann das fleißige Üben für drei Benefizkonzerte. Dabei fänden in Krisenzeiten viele Menschen Halt durch vertraute Riten und Bräuche. Entschlossen stehe ich auf, brause laukalt und schleiche hinüber zur Klosterkirche. Allerdings tauchte Ora et labora hierbei nicht auf.

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Bete und arbeite

bete und arbeite

Hier waren die Bettelorden eine überzeugende zum normalen und normierten Heilsangebot der Kirche, freilich auch eine gefährliche Konkurrenz. Es ist ein Lebensweg von radikaler , den in seinem 1226 in Sprache beschrieb. Eine ganz ähnliche Entprechung findet sich aber auch in der Bibel. Jahrhunderts spitzte sich der Konflikt zu. Denn: Eine gelungene Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben wirkt sich positiv auf die Person aus. Jahrhunderts umfasste er wohl über tausend Klöster von bis an den Rhein, von Südengland bis nach Mittelitalien. The Father cares for His children.

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bette und arbeite

bete und arbeite

Jahrhundert an sind berühmte Klöster wie die Reichenau oder Lorsch, Cluny oder Cîteaux, in denen Mönche in ländlicher Abgeschiedenheit von der Welt und den Mitmenschen lebten, nicht mehr entstanden. . Sie sollten nicht nur für ihn selbst, seinen Lehnsherrn, seine und Verwandten beten, sondern ebenso, »weil wir Christen alle durch das Band einer Liebe und eines Glaubens verbunden sind, für alle Rechtgläubigen der , und Zukunft«; täglich sollten sie Armen, Bedürftigen, Fremden und Pilgern, die in das Kloster kämen, barmherzige Hilfe zuteil werden lassen. Benedikt brachte Büchern eine besondere Wertschätzung entgegen, wobei in der Folge sämtliche Mönche auch das Lesen und Schreiben erlernten und somit Zugang zur Welt- Literatur erlangten, wodurch sie Wissen in ganz unterschiedlichen Bereichen sammelten. Das ist sicher auch eine Erklärung für den auffälligen Widerspruch, dass immer weniger Menschen in den Klöstern fest und ewig gebunden leben möchten, die Sehnsucht nach zeitlich begrenztem Mitleben in diesen Gemeinschaften seit Jahren aber geradezu boomt.

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