Feuerfester mörtel. Feuerfester Mörtel und seine Verwendung zum Verfugen von feuerfesten Ofenauskleidungen

feuerfest

feuerfester mörtel

Eine feuerfeste Masse aus Füll- und Bindemittel wird auf die Innenoberfläche eines Ofens aufgetragen, bei dessen Betrieb bei einer Temperatur von 1200 bis 1600°C die Bildung der Auskleidung infolge der Zersetzung des Bindemittels und der Sinterung der Füllmittelkörner erfolgt, das heisst die Bildung einer keramischen Bindung zwischen ihnen. Zum Aufmauern und Verfugen der erfindungsgemäßen Auskleidung läßt sich ein reaktiver, nach einer vorbestimmbaren Eindringtiefe selbst verlöschender, feuerfester Mörtel aus einem Gemisch eines Reduktionsmittels eines Oxidationsmittels, eines Binders und eines Füllstoffs verwenden, der sich so einstellen läßt, daß die Eindringtiefe entweder bis zur Mörtelschicht 3 oder bis zur Mörtelschicht 7 reicht. In beiden Fällen sinkt die Qualität des Feuerfeststoffes: Festigkeit und Verschlackungsbeständigkeit. Der Gehalt an Katalysator oberhalb von 5 Masse% ist nicht wünschenswert, weil dabei die Festigkeit und Feuerfestigkeit des herzustellenden Materials sinken. Die Erfindung betrifft einen reaktiven, feuerfesten Mörtel zum Verfugen von feuerfesten Ofenauskleidungen aus feuerfesten Steinen, insbesondere für Drehrohröfen.

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refractory mortar

feuerfester mörtel

Wir liefern komplette Feuerfestmaterialien für Wiedererwärmungsöfen. Wir fertigen und liefern feuerfeste Mörtel nach Kundenwunsch. Da für die Eindringtiefe die Reaktivität des Gemischs mit Bezug auf den Wärmeverlust zu den feuerfesten Steinen hin eine Rolle spielt, sollte die Teilchengröße des Aluminiums und des Eisenoxids bei 5 bis 200 µm und die des Magnesiumoxids bei kleiner als 0,001 bis 2 mm, vorzugsweise bis 1 mm liegen. Bei bedarf zusätzlich einen dünnen Film Ofenkleber verwenden. Trocknen lassen und dann langsam hochheizen. Verbunden sind die Deckschicht 1 und die Trägerschicht 2 mittels eines reaktiven, exothermen Mörtels 3, der beim Brennen lokal hohe Temperaturwerte von 1700°C und mehr entwickelt, die die Synthese des Mörtels mit einer Struktur gewährleisten, die durch chemische und Diffusionsumsetzung der Komponenten der aktiven Phase des Gemenges miteinander und mit der Oberfläche der Teilchen des Füllmittels gebildet wird und die untereinander und mit der Deckschicht 1 sowie der Trägerschicht 2 mittels keramischer Bindung fest haften.

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Glasofen

feuerfester mörtel

Die Anwendung der Erfindung für das Torkretieren von Auskleidungen einer Stahlgiesspfanne im Vergleich zur Technologie des Fackeltorkretierens wo das Brennen im Gemisch eines Chromitperiklaspulvers mit Koks in einem Sauerstoffstrom erfolgt vergrössert die Standzeit der Auskleidung um 25%. Ein derartiges feuerfestes Material zeichnet sich durch keine hohen Kennziffern der physikalisch-mechanischen Eingenschaften, der Feuerfestigkeit und der chemischen Beständigkeit unter Betriebsbedingungen aus, was wesentlich die Standzeiten einer solchen fugenlosen Auskleidung verringert. In diesem Fall werden besonders günstige Bedingungen für die Formbarkeit des exothermen Gemenges sowie für seine Verwendung als Stampfmasse, Beton, Streichmasse, Futtermörtel und Steinmasse gewährleistet. Da die Geschwindigkeit der Zersetzung des Bindemittels wesentlich die Geschwindigkeit der Ausbildung einer keramischen Bindung übersteigt, ist die Struktur des feuerfesten Materials, das die Auskleidung bildet, in der Auskleidungsstärke inhomogen. Bei diesen Verbundsteinen besteht jedoch die Gefahr der Rißbildung, da die Verschleißschicht und die Trägerschicht unterschiedliche Wärmedehnungskoeffizienten aufweisen und daher nach dem Einbau beim Erwärmen Wärmespannungen entstehen.

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feuerfester Mörtel

feuerfester mörtel

Auch gelangt die Verbrennungshitze des Mörtels nicht bis an die Auskleidungsummantelung, die daher nicht beschädigt werden kann. Lackierung mit hochhitzebeständigem Lack in den gängigsten Ofenfarben. Bietet ausgezeichnete Haftung auf schamottziegel, Stein und clayware, blockwork, asbestfrei. In der europäischen Patentanmeldung 0 426 848 ist ein feuerfestes Material beschrieben, daß sich als Auskleidungsüberzug für Zement- und Stahlschmelzöfen und Stahlgießpfannen sowie als in einer Verbindungsfuge feuerfeste Steine zu einem Monolith verschweißende Masse einsetzen läßt. Wird diese exotherme Masse als Mörtel zum Verfugen von feuerfesten Ofenauskleidungen aus feuerfesten Steinen verwendet, soll es in der Fuge über die ganze Steinbreite hindurch abbrennen und die Steine vollflächig zu einem Monolith verschweißen, so daß sich eine aus derart verschweißten Steinen bestehende Ofenauskleidung bei einer notwendigen Reparatur nur mittels vergleichsweise sehr hohem Aufwand hinsichtlich Abbruchtechnik entfernen läßt, selbst wenn nur noch eine geringe Restwandstärke verblieben ist. Dies führt zu einer schnellen Zerstörung der Auskleidung und zusätzlich zu einem chemischen Angriff des Ofenmantels durch die korrosiven Gase im Ofen, die durch die Risse in den feuerfesten Steinen bis zum Ofenmantel gelangen können. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer die wenigstens eine Deckschicht 1 und die wenigstens eine Trägerschicht 2 sowie ggf.

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Fermit Schamottemörtel 1kg feuerfest Kleber Mörtel Schamottmörtel

feuerfester mörtel

Feuerfestes Material nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass man die Wärmebehandlung des exothermen Gemenges im Brennbetrieb bei atmosphärischem Druck durchführt. Grundsätzlich ist es bekannt, die Hitzebeständigkeit von Beton dadurch zu erhöhen, daß als Zuschlagstoff Hüttensand, Hochofenschlacke oder eine vergleichbare Schlacke zugegeben wird. Mörtel nach Anspruch 2, aus 11 bis 17, vorzugsweise 14,5 Trockengewichtsprozent Aluminiumpulver in pratziger oder kugeliger Form nicht plättchenförmig , 18 bis 31, vorzugsweise 25 Trockengewichtsprozent Eisenoxid in Form von Eisenerzkonzentrat oder Zunder, 8 bis 18, vorzugsweise 10 Trockengewichtsprozent Magnesiumsulfat, in Wasser gelöst und 44 bis 60, vorzugsweise 50,5 Trockengewichtsprozent Magnesiumoxid in Form von möglichst reinem Sintermagnesit oder Periklas. Bei einem Gehalt an Zirkonium über 15 Masse%, an Magnesiumkarbonat über 60 Masse%, an Aluminiumkarbid unter 12 Masse% und an Titannitrid unter 12,8 Masse% schmilzt der Feuerfeststoff und verliert seine Form. Das Entzünden des reaktiven Mörtel erfolgt in einfachster Weise beim Anheizen des Ofens, wobei nur darauf zu achten ist, daß das Anheizen zunächst langsam erfolgt, um die in dem Mörtel enthaltene Feuchtigkeit zu entfernen.

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Untersuchungen zur Haftfestigkeit feuerfester Mörtel bei hohen Temperaturen. (Book, 1980) [p3osignat.sverigesradio.se]

feuerfester mörtel

Die hergestellte Auskleidung ist fugenlos und zum Betrieb bereit. Für alle kaminöfen und Brennstoffarten fest, flüssig und gasförmig geeignet. Verwendung eines reaktiven, nach einer vorbestimmbaren Eindringtiefe selbstverlöschenden, feuerfesten Mörtels aus einem Gemisch eines Reduktionsmittels, eines Oxidationsmittels, eines mit Wasser angemachten Binders und eines feuerfesten Füllstoffs zum Verfugen von feuerfesten Ofenauskleidungen aus feuerfesten Steinen, insbesondere für Drehrohröfen. Die Anwendung der Erfindung ermöglicht es, die Standzeiten der Auskleidung von Konvertern und Stahlgiesspfannen um 30 bis 40% zu verlängern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen reaktiven, feuerfesten Mörtel zu schaffen, der eine gut haftende feuerfeste, keramische Bindung der feuerfesten Steine einer Ofenauskleidung ergibt, ein einfaches Ausbrechen der Ofenauskleidung nach Beendigung der Feuerfestreise zu erreichen gestattet und der die Ummantelung des Ofens nicht thermisch beschädigt.

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